Organisation

Die AG Rhythmologie wurde 2012 gegründet und entstand durch Fusion der AG „Invasive Rhythmologie“ und „Nicht-invasive Rhythmologie“ der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG). Alle 2 Jahre wählen die Mitglieder der AG eine neue Leitung. Dieser setzt sich aus einem LeiterIN und einem StellvertreterIN zusammen. Innerhalb des maximal 12-köpfigen Nucleus werden jedes Jahr verschiedene „Task Forces“ gebildet, die von der AG speziell definierte Aufgaben übertragen bekommen.


Ziele und Aufgaben

Die Arbeitsgruppe Rhythmologie beschäftigt sich inhaltlich mit der Diagnostik und Therapie von allen Formen von Arrhythmien. Die Ziele der AG können im Wesentlichen auf 3 Säulen aufgeteilt werden: Die Nicht-invasiven Rhythmologie beschäftigt sich mit EKG-Diagnostik, Langzeit-EKG, sowie mit Diagnostik und Risikostratifizierung bei Kanalerkrankungen, die Device-Therapie widmet sich der Loop-Recorder-, Herzschrittmacher-, Defibrillator-Therapie, sowie der Kardialen Resynchronisationstherapie und die Invasive Rhythmologie der Katheterablation von Herzrhythmusstörungen.

Die Ziele der Arbeitsgruppe sind die Förderung von Fortbildung (gemeinsame Kongresse und Tagungen) sowie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Rhythmologie in Österreich. Sie setzt sich außerdem unter dem Dach der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft für die konsequente Umsetzung der international gültigen Empfehlungen zur Therapie von Herzrhythmusstörungen ein, wobei Besonderheiten und Erfordernisse in der medizinischen Versorgung in Österreich Berücksichtigung finden.
Darüber hinaus werden im Auftrag des Vorstandes der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft Positionspapiere und Kommentare zu Leitlinien erarbeitet. Letztlich unterstützt die AG die laufende Dokumentation der medizinischen Leistungen auf dem Gebiet der Geräteimplantation und Ablationstherapien in Form von Online-Datenregistern: So wird zur Qualitätssicherung, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Patienteninformation zusammen mit der Gesundheit Österreich Gesellschaft (GÖG) ein elektronisches Herzschrittmacher-Register betrieben. Darüber hinaus wurde von der AG ein neues Ablationsregister wurde initiiert und 3 Österreichische Zentren beteiligten sich an einem Europäischen Vorhofflimmer-Ablationsregister (EORP).

Letztendlich steht die AG der ÖKG, allen Ärzten, Patienten, aber auch Vertretern der Medizintechnik-Industrie und den Kostenträgern als Ansprechpartner für Anfragen und Probleme auf dem Gebiet der Rhythmologie zur Verfügung. Dem rasch wachsenden medizinischen und technologischen Kenntnisstand wird durch aktive Mitgestaltung an der Jahrestagung der ÖKG Rechnung getragen.

Leiterin

OÄ Dr. Dagmar Burkart-Küttner
Hanusch-Krankenhaus
2. Medizinische Abteilung (Kardiologie und Angiologie)
1140 Wien, Heinrich-Collin Straße 30
Email: dr.d.burkart-kuettner@gmx.at

Stellvertreter

Ap. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christoph Schukro, FESC
Universitätsklinik für Innere Medizin II
Klinische Abteilung für Kardiologie
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Email: christoph.schukro@meduniwien.ac.at 

Nukleus

Hermann Blessberger, Email: hermann.blessberger@kepleruniklinikum.at 

Michael Derndorfer, Email: michael.derndorfer@ordensklinikum.at 

Marianne Gwechenberger, Email: marianne.gwechenberger@meduniwien.ac.at 

Martin Manninger-Wünscher, Email: martin.manninger-wuenscher@medunigraz.at 

Lukas Motloch, Email: l.motloch@salk.at

Michael Pfeffer, Email: michael.pfeffer@wienerneustadt.lknoe.at

Robert Schönbauer, Email: robert.schoenbauer@meduniwien.ac.at 

Alois Süssenbacher, Email: alois.suessenbacher@krankenhaus-zams.at 

Florian Tinhofer, Email: dr_egger@icloud.com 


Kooptierter Nukleus

Lukas Fiedler, Email: lukas.fiedler@wienerneustadt.lknoe.at

Helmut Pürerfellner, Email: helmut.puererfellner@ordensklinikum.at

Daniel Scherr, Email: daniel.scherr@medunigraz.at

Clemens Steinwender, Email: clemens.steinwender@kepleruniklinikum.at

Markus Stühlinger, Email: markus.stuehlinger@tirol-kliniken.at


Mitglieder

Reinhard Achleitner, Email: reinhard.achleitner@gesundheitsverbund.at 

Marcus Ammer, Email: marcus.ammer@klinikum-wegr.at 

Michael Anelli-Monti, Email: michael.anelli-monti@medunigraz.at

Thomas Berger, Email: thomas.berger@bblinz.at 

Egbert Bisping, Email: egbert.bisping@medunigraz.at 

Michael Brandt, Email: m.brandt@salk.at 

Franz Danmayr, Email: f.danmayr@salk.at

Wolfgang Dichtl, Email: wolfgang.dichtl@tirol-kliniken.at

Kurt Ferlic, Email: kurt.ferlic@kabeg.at 

Fritz Freihoff, Email: fritz.freihoff@gesundheitsverbund.at 

Edmund Gatterer, Email: edmund.gatterer@gesundheitsverbund.at

Michael Gruska, Email: michael.gruska@in-mich.at

Frank Heinzel, Email: frank.heinzel@medunigraz.at 

Florian Hintringer, Email: florian.hintringer@tirol-kliniken.at 

Simon Hönig, Email: simon.hoenig@kepleruniklinikum.at 

Wilhelm Kaltenbrunner, Email: wilhelm.kaltenbrunner@gesundheitsverbund.at

Johannes Kastner, Email: johannes.kastner@meduniwien.ac.at

Hans Keller, Email: hans.keller@gesundheitsverbund.at

Georg Kollias, Email: georgios.kollias@ordensklinikum.at 

Günter Kornfeld, Email: guenter.kornfeld@gesundheitsverbund.at

Johannes Kraus, Email: j.kraus@salk.at 

Peter Lercher, Email: peter.lercher@medunigraz.at

Martin Martinek, Email: martin.martinek@ordensklinikum.at

Alexander Nahler, Email: alexander.nahler@kepleruniklinikum.at 

Ulrike Neuhold, Email: ulrike.neuhold@krems.lknoe.at 

Michael Nürnberg, Email: michael.nuernberg@gesundheitsverbund.at

Adrian Petzl, Email: adrian.petzl@gmail.com 

Thomas Pezawas, Email: thomas.pezawas@meduniwien.ac.at

Gerold Porenta, Email: gerold@porenta.com 

Günter Prenner, Email: günther.prenner@klinikum-graz.at 

Susanne Reiter, Email: susanne.reiter@gesundheitsverbund.at

Johannes Riedl, Email: johannes.riedl@gmx.at

Ursula Rohrer, Email: ursula.rohrer@gmx.at 

Franz Xaver Roithinger, Email: franzxaver.roithinger@wienerneustadt.lknoe.at 

Karim Saleh, Email: karimalexander.saleh@kepleruniklinikum.at

Georg Saurer, Email: Georg.saurer@kages.at 

Wilfried Schgör, Email: wilfried.schgör@tirolkliniken.at   

Edgar Schmidt, Email: edgar.schmidt@gesundheitsverbund.at 

Alexandra Schratter, Email: alexandra.schratter@gesundheitsverbund.at 

Dzevair Selimi, Email: dzevair.selimi@gesundheitsverbund.at 

Uwe Siebert, Email: uwe.siebert@umit.at 

Johann Sipötz, Email: johann.sipoetz@oegk.at 

Peter Smetana, Email: peter.smetana@gesundheitsverbund.at

Ariel Socas, Email: ariel.socas@gesundheitsverbund.at 

Günter Stix, Email: guenter.stix@meduniwien.ac.at

Bernhard Strohmer, Email: b.strohmer@salk.at

Alexander Teubl, Email: alexander.teubl@wienerneustadt.lknoe.at 

Susanne Trinks, Email: susanne.trinks@gesundheitsverbund.at

Siegmund Winter, Email: siegmund.winter@ordensklinikum.at 

  • Rhythmologie mit Kardiologen von morgen (CoT), Mattsee
  • Rhythmologie-Update, Linz
  • EKG-Kurs AG Rhythmologie & AG Assistenzpersonal, Wien
  • Jahrestagung ÖKG Salzburg
  • AG Sitzung ÖKG, Salzburg
  • ÖKG Herzschrittmachercurriculum, Wien
  • ÖKG Crashkurs ICD und CRT-Therapie, Salzburg
  • Symposium Synkope
  • AG-Leiter-Treffen, Puchberg
  • EP-Track Assistenzpersonal, Wiener Neustadt/ Graz
  • Interventionelles Meeting für Rhythmologie, Rhythmeet, Wiener Neustadt
  • Webinar Austrian VT Network

Zertifikat Herzschrittmacher-Therapie der ÖÄK

Ziel der Ausbildung

Das Ziel des Zertifikats ist die Beherrschung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei PatientInnen mit implantierten Herzschrittmachern gemäß international anerkannten Wissensstandards. Insbesondere wird auf Indikationsstellung, die Nachsorge und die Programmierung von Herzschrittmachern Wert gelegt und auch ein Basis-Wissen für Implantation und telemedizinische SM-Nachsorgen vermittelt.

Zielgruppe der Ausbildung

Die Zielgruppe sind FachärztInnen der Sonderfächer Innere Medizin, Kardiologie und Herzchirurgie.

Ausbildungsplan
  • Theoretischer Sachkundekurs
  • Praxis der Herzschrittmacher-Programmierung
  • schriftliche Abschlussprüfung
1) Theoretischer Sachkundekurs

Die theoretische Grundausbildung wird mindestens 1mal pro Jahr im Rahmen eines 3 tägigen Kurses durch Nukleus-Mitgliedern der Arbeitsgruppe Rhythmologie der ÖKG abgehalten.

In den ersten beiden Tagen werden folgende Themen in Impulsreferaten abgehandelt (detailliertes Programm in der Anlage):

  • Indikation, Diagnostik & Differenzialdiagnose in der Schrittmachertherapie
  • Grundlagen der Elektrostimulation
  • Implantationstechnik
  • Hämodynamik & Programmierung der Schrittmacher
  • Schrittmacherfehlfunktionen
  • Schrittmacher-EKG
  • Schrittmachernachsorge
  • Telemedizinische Nachsorge
  • Schrittmacher-Troubleshooting

Im Anschluss an die theoretische Einführung wird mit Unterstützung der Vertriebsgesellschaften der in Österreich implantierten Herzschrittmacher-Fabrikate am Tag 3 ein „Hands-on“ Training-Programm organisiert. Dabei sollen die Teilnehmer Gelegenheit bekommen, selbst Standard-Programmierungen an zur Verfügung gestellten Geräten durchzuführen und die Eigenheiten der verschiedenen Aggregate kennenzulernen. Implantate von folgenden Herstellern werden vorgestellt: Biotronik GmbH, Boston Scientific Inc., Medtronic Inc., Sorin Group, St. Jude Medical Inc.

2) Praxis der Herzschrittmacher-Programmierung

Nach Absolvierung des theoretischen Grundkurses sind die TeilnehmerInnen berechtigt unter Anleitung eines Experten in einem „Schrittmacher-Zentrum“ PatientInnen mit implantierten Herzschrittmachern nachzusorgen. Die Nachsorgen von insgesamt 200 Patienten müssen in einem standardisierten Logbuch (siehe Anhang) protokolliert und von dem betreuenden Experten sowie vom Leiter der Abteilung, in der die Nachsorgen durchgeführt wurden, bestätigt werden.
Schrittmacher-Zentren:

  • Burgenland: KH der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, Abteilung Innere Medizin I
  • Kärnten: Klinikum Klagenfurt, Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie
  • Niederösterreich: Universitätsklinikum St. Pölten, Klinische Abteilung Innere Medizin 3, Landesklinikum Wiener Neustadt, 2. Interne Abteilung, Universitätsklinikum Krems, Klinische Abteilung für Innere Medizin 1, Landesklinikum Waidhofen/Ybbs, Abteilung Innere Medizin
  • Oberösterreich: Kepler Universitätsklinikum Linz, Interne 1; Krankenhaus der Elisabethinen Linz, Abteilung Interne 2; Klinikum Wels-Grieskirchen, Abteilung für Innere Medizin II
  • Salzburg: Salzburger Landeskliniken, Univ. Klinik für Innere Medizin II
  • Steiermark: Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung Kardiologie, Klinische Abteilung für Herzchirurgie
  • Tirol: Medizinische Universität Innsbruck, Univ. Klinik für Innere Medizin III
  • Vorarlberg: LKH Feldkirch, Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie
  • Wien: Medizinische Universität Wien, Klinische Abteilung für Kardiologie, Krankenhaus Hietzing, 4. Med. Abteilung mit Kardiologie, Wilhelminenspital, 3. Med. Abteilung mit Kardiologie, SMZ Süd Kaiser-Franz-Josef-Spital, 5. Med. Abteilung mit Kardiologie; Hanusch Krankenhaus, 2. Medizinische Abteilung

Die Logbücher (Anhang) werden nach Komplettierung an den Nucleus der Arbeitsgruppe Rhythmologie der ÖKG eingesendet und von diesem kontrolliert. Bei Unklarheiten erfolgt eine Nachfrage bzw. Rückmeldung durch die AG.
Nachdem die Nachsorgen ordnungsgemäß protokolliert und bestätigt wurden, ist der Teilnehmer der Ausbildung berechtigt zum abschließenden schriftlichen Test anzutreten.

3) Schriftliche Abschluss-Prüfung

Jeweils einmal pro Jahr wird im Rahmen der Jahrestagung der ÖKG eine beaufsichtigte schriftliche Abschluss-Prüfung organisiert. Im Rahmen dieser Prüfung müssen in einem von Nukleus-Mitgliedern der ÖKG zusammen gestellten Multiple Choice Test insgesamt 50 Fragen innerhalb eines Zeitraums von 3 Stunden beantwortet werden. Zum erfolgreichen Abschluss der Prüfung ist die richtige Beantwortung von 80% der gestellten Fragen notwendig. Die Tests werden in Folge von Nukleus-Mitgliedern der AG Rhythmologie anonym ausgewertet und die Teilnehmer in weiterer Folge schriftlich von dem Ergebnis verständigt.

Mit Abschluss aller 3 Module kann das Zertifikat „Herzschrittmacher-Therapie“ bei der Österreichischen Ärztekammer beantragt werden. Das Zertifikat wird erst erteilt, sobald die TeilnehmerInnen die Ausbildung gemäß Ärzte- Ausbildungsordnung BGBl. 458/1989 abgeschlossen haben.

Weitere Unterlagen

Logbuch

Herzschrittmacher-Curriculum 2019 - YouTube

Herzschrittmacher-Curriculum 2021 - nähere Informationen

MRT-Untersuchungen bei Herzschrittmacherpatienten

Eine 2016 erarbeitete Empfehlung der AG Rhythmologie der ÖKG zu MRT-Untersuchungen bei Herzschrittmacher-Patienten finden Sie hier:

Empfehlung MRT bei Schrittmacher-Patienten

Datenblatt der AG Rhythmologie


Defibrillator-Weste

Im Auftrag des Vorstands der ÖKG wurde seitens der AG Rhythmologie zusammen mit der AG Herzinsuffizienz ein Konsensus-Papier zum Thema "Defi Weste" erstellt:

ÖKG Positionspapier WCD 2017


Telemedizin In der Kardiologie 2020 - download

Konsensus Antikoagulation im Rahmen der Vorhofflimmerablation 2018 - download

Konsensus Sondenloser Schrittmacher 2019 - download

Konsensus S-ICD 2020 - download

Konsensus akutes VT-Management 2021 - download


Links zu Registern

Ablationsregister der ÖKG


Organisation

Die AG Rhythmologie wurde 2012 gegründet und entstand durch Fusion der AG „Invasive Rhythmologie“ und „Nicht-invasive Rhythmologie“ der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG). Alle 2 Jahre wählen die Mitglieder der AG eine neue Leitung. Dieser setzt sich aus einem LeiterIN und einem StellvertreterIN zusammen. Innerhalb des maximal 12-köpfigen Nucleus werden jedes Jahr verschiedene „Task Forces“ gebildet, die von der AG speziell definierte Aufgaben übertragen bekommen.


Ziele und Aufgaben

Die Arbeitsgruppe Rhythmologie beschäftigt sich inhaltlich mit der Diagnostik und Therapie von allen Formen von Arrhythmien. Die Ziele der AG können im Wesentlichen auf 3 Säulen aufgeteilt werden: Die Nicht-invasiven Rhythmologie beschäftigt sich mit EKG-Diagnostik, Langzeit-EKG, sowie mit Diagnostik und Risikostratifizierung bei Kanalerkrankungen, die Device-Therapie widmet sich der Loop-Recorder-, Herzschrittmacher-, Defibrillator-Therapie, sowie der Kardialen Resynchronisationstherapie und die Invasive Rhythmologie der Katheterablation von Herzrhythmusstörungen.

Die Ziele der Arbeitsgruppe sind die Förderung von Fortbildung (gemeinsame Kongresse und Tagungen) sowie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Rhythmologie in Österreich. Sie setzt sich außerdem unter dem Dach der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft für die konsequente Umsetzung der international gültigen Empfehlungen zur Therapie von Herzrhythmusstörungen ein, wobei Besonderheiten und Erfordernisse in der medizinischen Versorgung in Österreich Berücksichtigung finden.
Darüber hinaus werden im Auftrag des Vorstandes der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft Positionspapiere und Kommentare zu Leitlinien erarbeitet. Letztlich unterstützt die AG die laufende Dokumentation der medizinischen Leistungen auf dem Gebiet der Geräteimplantation und Ablationstherapien in Form von Online-Datenregistern: So wird zur Qualitätssicherung, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Patienteninformation zusammen mit der Gesundheit Österreich Gesellschaft (GÖG) ein elektronisches Herzschrittmacher-Register betrieben. Darüber hinaus wurde von der AG ein neues Ablationsregister wurde initiiert und 3 Österreichische Zentren beteiligten sich an einem Europäischen Vorhofflimmer-Ablationsregister (EORP).

Letztendlich steht die AG der ÖKG, allen Ärzten, Patienten, aber auch Vertretern der Medizintechnik-Industrie und den Kostenträgern als Ansprechpartner für Anfragen und Probleme auf dem Gebiet der Rhythmologie zur Verfügung. Dem rasch wachsenden medizinischen und technologischen Kenntnisstand wird durch aktive Mitgestaltung an der Jahrestagung der ÖKG Rechnung getragen.

Leiterin

OÄ Dr. Dagmar Burkart-Küttner
Hanusch-Krankenhaus
2. Medizinische Abteilung (Kardiologie und Angiologie)
1140 Wien, Heinrich-Collin Straße 30
Email: dr.d.burkart-kuettner@gmx.at

Stellvertreter

Ap. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christoph Schukro, FESC
Universitätsklinik für Innere Medizin II
Klinische Abteilung für Kardiologie
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Email: christoph.schukro@meduniwien.ac.at 

Nukleus

Hermann Blessberger, Email: hermann.blessberger@kepleruniklinikum.at 

Michael Derndorfer, Email: michael.derndorfer@ordensklinikum.at 

Marianne Gwechenberger, Email: marianne.gwechenberger@meduniwien.ac.at 

Martin Manninger-Wünscher, Email: martin.manninger-wuenscher@medunigraz.at 

Lukas Motloch, Email: l.motloch@salk.at

Michael Pfeffer, Email: michael.pfeffer@wienerneustadt.lknoe.at

Robert Schönbauer, Email: robert.schoenbauer@meduniwien.ac.at 

Alois Süssenbacher, Email: alois.suessenbacher@krankenhaus-zams.at 

Florian Tinhofer, Email: dr_egger@icloud.com 


Kooptierter Nukleus

Lukas Fiedler, Email: lukas.fiedler@wienerneustadt.lknoe.at

Helmut Pürerfellner, Email: helmut.puererfellner@ordensklinikum.at

Daniel Scherr, Email: daniel.scherr@medunigraz.at

Clemens Steinwender, Email: clemens.steinwender@kepleruniklinikum.at

Markus Stühlinger, Email: markus.stuehlinger@tirol-kliniken.at


Mitglieder

Reinhard Achleitner, Email: reinhard.achleitner@gesundheitsverbund.at 

Marcus Ammer, Email: marcus.ammer@klinikum-wegr.at 

Michael Anelli-Monti, Email: michael.anelli-monti@medunigraz.at

Thomas Berger, Email: thomas.berger@bblinz.at 

Egbert Bisping, Email: egbert.bisping@medunigraz.at 

Michael Brandt, Email: m.brandt@salk.at 

Franz Danmayr, Email: f.danmayr@salk.at

Wolfgang Dichtl, Email: wolfgang.dichtl@tirol-kliniken.at

Kurt Ferlic, Email: kurt.ferlic@kabeg.at 

Fritz Freihoff, Email: fritz.freihoff@gesundheitsverbund.at 

Edmund Gatterer, Email: edmund.gatterer@gesundheitsverbund.at

Michael Gruska, Email: michael.gruska@in-mich.at

Frank Heinzel, Email: frank.heinzel@medunigraz.at 

Florian Hintringer, Email: florian.hintringer@tirol-kliniken.at 

Simon Hönig, Email: simon.hoenig@kepleruniklinikum.at 

Wilhelm Kaltenbrunner, Email: wilhelm.kaltenbrunner@gesundheitsverbund.at

Johannes Kastner, Email: johannes.kastner@meduniwien.ac.at

Hans Keller, Email: hans.keller@gesundheitsverbund.at

Georg Kollias, Email: georgios.kollias@ordensklinikum.at 

Günter Kornfeld, Email: guenter.kornfeld@gesundheitsverbund.at

Johannes Kraus, Email: j.kraus@salk.at 

Peter Lercher, Email: peter.lercher@medunigraz.at

Martin Martinek, Email: martin.martinek@ordensklinikum.at

Alexander Nahler, Email: alexander.nahler@kepleruniklinikum.at 

Ulrike Neuhold, Email: ulrike.neuhold@krems.lknoe.at 

Michael Nürnberg, Email: michael.nuernberg@gesundheitsverbund.at

Adrian Petzl, Email: adrian.petzl@gmail.com 

Thomas Pezawas, Email: thomas.pezawas@meduniwien.ac.at

Gerold Porenta, Email: gerold@porenta.com 

Günter Prenner, Email: günther.prenner@klinikum-graz.at 

Susanne Reiter, Email: susanne.reiter@gesundheitsverbund.at

Johannes Riedl, Email: johannes.riedl@gmx.at

Ursula Rohrer, Email: ursula.rohrer@gmx.at 

Franz Xaver Roithinger, Email: franzxaver.roithinger@wienerneustadt.lknoe.at 

Karim Saleh, Email: karimalexander.saleh@kepleruniklinikum.at

Georg Saurer, Email: Georg.saurer@kages.at 

Wilfried Schgör, Email: wilfried.schgör@tirolkliniken.at   

Edgar Schmidt, Email: edgar.schmidt@gesundheitsverbund.at 

Alexandra Schratter, Email: alexandra.schratter@gesundheitsverbund.at 

Dzevair Selimi, Email: dzevair.selimi@gesundheitsverbund.at 

Uwe Siebert, Email: uwe.siebert@umit.at 

Johann Sipötz, Email: johann.sipoetz@oegk.at 

Peter Smetana, Email: peter.smetana@gesundheitsverbund.at

Ariel Socas, Email: ariel.socas@gesundheitsverbund.at 

Günter Stix, Email: guenter.stix@meduniwien.ac.at

Bernhard Strohmer, Email: b.strohmer@salk.at

Alexander Teubl, Email: alexander.teubl@wienerneustadt.lknoe.at 

Susanne Trinks, Email: susanne.trinks@gesundheitsverbund.at

Siegmund Winter, Email: siegmund.winter@ordensklinikum.at 

  • Rhythmologie mit Kardiologen von morgen (CoT), Mattsee
  • Rhythmologie-Update, Linz
  • EKG-Kurs AG Rhythmologie & AG Assistenzpersonal, Wien
  • Jahrestagung ÖKG Salzburg
  • AG Sitzung ÖKG, Salzburg
  • ÖKG Herzschrittmachercurriculum, Wien
  • ÖKG Crashkurs ICD und CRT-Therapie, Salzburg
  • Symposium Synkope
  • AG-Leiter-Treffen, Puchberg
  • EP-Track Assistenzpersonal, Wiener Neustadt/ Graz
  • Interventionelles Meeting für Rhythmologie, Rhythmeet, Wiener Neustadt
  • Webinar Austrian VT Network

Zertifikat Herzschrittmacher-Therapie der ÖÄK

Ziel der Ausbildung

Das Ziel des Zertifikats ist die Beherrschung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei PatientInnen mit implantierten Herzschrittmachern gemäß international anerkannten Wissensstandards. Insbesondere wird auf Indikationsstellung, die Nachsorge und die Programmierung von Herzschrittmachern Wert gelegt und auch ein Basis-Wissen für Implantation und telemedizinische SM-Nachsorgen vermittelt.

Zielgruppe der Ausbildung

Die Zielgruppe sind FachärztInnen der Sonderfächer Innere Medizin, Kardiologie und Herzchirurgie.

Ausbildungsplan
  • Theoretischer Sachkundekurs
  • Praxis der Herzschrittmacher-Programmierung
  • schriftliche Abschlussprüfung
1) Theoretischer Sachkundekurs

Die theoretische Grundausbildung wird mindestens 1mal pro Jahr im Rahmen eines 3 tägigen Kurses durch Nukleus-Mitgliedern der Arbeitsgruppe Rhythmologie der ÖKG abgehalten.

In den ersten beiden Tagen werden folgende Themen in Impulsreferaten abgehandelt (detailliertes Programm in der Anlage):

  • Indikation, Diagnostik & Differenzialdiagnose in der Schrittmachertherapie
  • Grundlagen der Elektrostimulation
  • Implantationstechnik
  • Hämodynamik & Programmierung der Schrittmacher
  • Schrittmacherfehlfunktionen
  • Schrittmacher-EKG
  • Schrittmachernachsorge
  • Telemedizinische Nachsorge
  • Schrittmacher-Troubleshooting

Im Anschluss an die theoretische Einführung wird mit Unterstützung der Vertriebsgesellschaften der in Österreich implantierten Herzschrittmacher-Fabrikate am Tag 3 ein „Hands-on“ Training-Programm organisiert. Dabei sollen die Teilnehmer Gelegenheit bekommen, selbst Standard-Programmierungen an zur Verfügung gestellten Geräten durchzuführen und die Eigenheiten der verschiedenen Aggregate kennenzulernen. Implantate von folgenden Herstellern werden vorgestellt: Biotronik GmbH, Boston Scientific Inc., Medtronic Inc., Sorin Group, St. Jude Medical Inc.

2) Praxis der Herzschrittmacher-Programmierung

Nach Absolvierung des theoretischen Grundkurses sind die TeilnehmerInnen berechtigt unter Anleitung eines Experten in einem „Schrittmacher-Zentrum“ PatientInnen mit implantierten Herzschrittmachern nachzusorgen. Die Nachsorgen von insgesamt 200 Patienten müssen in einem standardisierten Logbuch (siehe Anhang) protokolliert und von dem betreuenden Experten sowie vom Leiter der Abteilung, in der die Nachsorgen durchgeführt wurden, bestätigt werden.
Schrittmacher-Zentren:

  • Burgenland: KH der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, Abteilung Innere Medizin I
  • Kärnten: Klinikum Klagenfurt, Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie
  • Niederösterreich: Universitätsklinikum St. Pölten, Klinische Abteilung Innere Medizin 3, Landesklinikum Wiener Neustadt, 2. Interne Abteilung, Universitätsklinikum Krems, Klinische Abteilung für Innere Medizin 1, Landesklinikum Waidhofen/Ybbs, Abteilung Innere Medizin
  • Oberösterreich: Kepler Universitätsklinikum Linz, Interne 1; Krankenhaus der Elisabethinen Linz, Abteilung Interne 2; Klinikum Wels-Grieskirchen, Abteilung für Innere Medizin II
  • Salzburg: Salzburger Landeskliniken, Univ. Klinik für Innere Medizin II
  • Steiermark: Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung Kardiologie, Klinische Abteilung für Herzchirurgie
  • Tirol: Medizinische Universität Innsbruck, Univ. Klinik für Innere Medizin III
  • Vorarlberg: LKH Feldkirch, Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie
  • Wien: Medizinische Universität Wien, Klinische Abteilung für Kardiologie, Krankenhaus Hietzing, 4. Med. Abteilung mit Kardiologie, Wilhelminenspital, 3. Med. Abteilung mit Kardiologie, SMZ Süd Kaiser-Franz-Josef-Spital, 5. Med. Abteilung mit Kardiologie; Hanusch Krankenhaus, 2. Medizinische Abteilung

Die Logbücher (Anhang) werden nach Komplettierung an den Nucleus der Arbeitsgruppe Rhythmologie der ÖKG eingesendet und von diesem kontrolliert. Bei Unklarheiten erfolgt eine Nachfrage bzw. Rückmeldung durch die AG.
Nachdem die Nachsorgen ordnungsgemäß protokolliert und bestätigt wurden, ist der Teilnehmer der Ausbildung berechtigt zum abschließenden schriftlichen Test anzutreten.

3) Schriftliche Abschluss-Prüfung

Jeweils einmal pro Jahr wird im Rahmen der Jahrestagung der ÖKG eine beaufsichtigte schriftliche Abschluss-Prüfung organisiert. Im Rahmen dieser Prüfung müssen in einem von Nukleus-Mitgliedern der ÖKG zusammen gestellten Multiple Choice Test insgesamt 50 Fragen innerhalb eines Zeitraums von 3 Stunden beantwortet werden. Zum erfolgreichen Abschluss der Prüfung ist die richtige Beantwortung von 80% der gestellten Fragen notwendig. Die Tests werden in Folge von Nukleus-Mitgliedern der AG Rhythmologie anonym ausgewertet und die Teilnehmer in weiterer Folge schriftlich von dem Ergebnis verständigt.

Mit Abschluss aller 3 Module kann das Zertifikat „Herzschrittmacher-Therapie“ bei der Österreichischen Ärztekammer beantragt werden. Das Zertifikat wird erst erteilt, sobald die TeilnehmerInnen die Ausbildung gemäß Ärzte- Ausbildungsordnung BGBl. 458/1989 abgeschlossen haben.

Weitere Unterlagen

Logbuch

Herzschrittmacher-Curriculum 2019 - YouTube

Herzschrittmacher-Curriculum 2021 - nähere Informationen