Die aktuelle Influenzawelle hält weiter an und stellt insbesondere für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein relevantes Risiko dar. Vor diesem Hintergrund rückt die Rolle von Impfungen erneut in den Fokus – nicht nur als Schutz vor Infektionskrankheiten, sondern auch als wirksame Maßnahme zur kardiovaskulären Prävention.
Infektionen wie Influenza können ausgeprägte Entzündungsreaktionen auslösen und damit akute kardiovaskuläre Ereignisse begünstigen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Influenzainfektionen mit einem erhöhten Risiko für Myokardinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz-Dekompensation und kardiovaskuläre Mortalität einhergehen. Gerade während saisonaler Infektionswellen ist dieses Risiko klinisch besonders relevant.
Ein rezentes Clinical Consensus Statement der European Society of Cardiology (ESC) unterstreicht diese Zusammenhänge klar. Darin wird die Impfung – insbesondere gegen Influenza – als fester Bestandteil der kardiovaskulären Prävention eingeordnet. Die ESC spricht von Impfungen als einer „vierten Säule“ der Prävention neben Blutdruck-, Lipid- und Diabeteskontrolle. Die jährliche Influenza-Impfung wird dabei ausdrücklich für Patient:innen mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung, Herzinsuffizienz oder koronarer Herzkrankheit empfohlen.
Die Evidenz zeigt, dass die Influenza-Impfung nicht nur das Risiko einer Infektion senkt, sondern auch mit einer Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse und der Mortalität assoziiert ist. Besonders gefährdete Gruppen profitieren dabei in hohem Maße. Aus kardiologischer Sicht ist die Impfung daher nicht als optionale Zusatzmaßnahme, sondern als integraler Bestandteil einer umfassenden Präventionsstrategie zu verstehen.
Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) begrüßt die klare Positionierung der ESC. Angesichts der weiterhin hohen Influenza-Aktivität erinnert die ÖKG daran, Impfungen aktiv in die ärztliche Beratung einzubeziehen und insbesondere Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezielt darauf hinzuweisen. Prävention bleibt ein zentrales Element moderner Herzmedizin – gerade in der aktuellen Saison.
Die aktuelle Influenzawelle hält weiter an und stellt insbesondere für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein relevantes Risiko dar. Vor diesem Hintergrund rückt die Rolle von Impfungen erneut in den Fokus – nicht nur als Schutz vor Infektionskrankheiten, sondern auch als wirksame Maßnahme zur kardiovaskulären Prävention.
Infektionen wie Influenza können ausgeprägte Entzündungsreaktionen auslösen und damit akute kardiovaskuläre Ereignisse begünstigen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Influenzainfektionen mit einem erhöhten Risiko für Myokardinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz-Dekompensation und kardiovaskuläre Mortalität einhergehen. Gerade während saisonaler Infektionswellen ist dieses Risiko klinisch besonders relevant.
Ein rezentes Clinical Consensus Statement der European Society of Cardiology (ESC) unterstreicht diese Zusammenhänge klar. Darin wird die Impfung – insbesondere gegen Influenza – als fester Bestandteil der kardiovaskulären Prävention eingeordnet. Die ESC spricht von Impfungen als einer „vierten Säule“ der Prävention neben Blutdruck-, Lipid- und Diabeteskontrolle. Die jährliche Influenza-Impfung wird dabei ausdrücklich für Patient:innen mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung, Herzinsuffizienz oder koronarer Herzkrankheit empfohlen.
Die Evidenz zeigt, dass die Influenza-Impfung nicht nur das Risiko einer Infektion senkt, sondern auch mit einer Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse und der Mortalität assoziiert ist. Besonders gefährdete Gruppen profitieren dabei in hohem Maße. Aus kardiologischer Sicht ist die Impfung daher nicht als optionale Zusatzmaßnahme, sondern als integraler Bestandteil einer umfassenden Präventionsstrategie zu verstehen.
Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) begrüßt die klare Positionierung der ESC. Angesichts der weiterhin hohen Influenza-Aktivität erinnert die ÖKG daran, Impfungen aktiv in die ärztliche Beratung einzubeziehen und insbesondere Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezielt darauf hinzuweisen. Prävention bleibt ein zentrales Element moderner Herzmedizin – gerade in der aktuellen Saison.